Zum Tod von Franz Kotteder: Immer echte SZ im besten Sinne

Zum Tod von Franz Kotteder: Immer echte SZ im besten Sinne


1998 wurde er zum leitenden Redakteur und hob das SZ-Extra mit aus der Taufe, die Beilage, die das Kulturgeschehen in der Stadt einmal in der Woche auf neuartige und unterhaltsame Art bündelte. Von Bier- und Brezen-Trends bis zur Sterne-Deutung und der gewissenhaften Organisation und Pflege der wöchentlichen Restaurantkritik (der wegen der Nicht-Erkennbarkeit der Testerinnen und Tester unter Pseudonymen verfassten „Kostproben“) und der wöchentlichen Kolumne über die Veränderungen in der Gastroszene, der „Lokalrunde“: In dieser Rolle ging Franz Kotteder auf. Im Zeitalter der Videobesprechungen, welches in der SZ-Redaktion, so wie auch anderswo, mit der Corona-Pandemie begann, zierte stets auch ein aktuelles Bild der Theresienwiese – mal mit, mal ohne Zelte – seinen Hintergrund, wenn er sich in der München-Konferenz oder in der großen SZ-Konferenz zu Wort meldete.

Author: Von René Hofmann


Published at: 2025-12-31 15:57:43

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