Danach verfolgen wir in einem kurzen Zeitstrahl, was eigentlich passiert ist und wie sich die Verbotssituation in den letzten zwei Jahren verschärft hat, machen einen kurzen Zwischenstopp bei GDKP (Gold Dragon Kill Points) und kommen schließlich zum bisherigen Höhepunkt des Krieges gegen Echtgeldhandel, denn im August des Jahres 2025 kündigte der chinesische Blizzard-Partner und WoW-Betreiber NetEase eine Großoffensive gegen "Framing, Boosting, Account-sharing und RMT" an ... samt eines öffentlichen Prangers und umfassender Eingriffe in die betroffenen Accounts. Diese Regelung besteht vor allem deshalb, weil sie die Interaktion zwischen Spielern aus der Gleichung entfernt und stattdessen gesichtslose Organisationen stärkt, die dem Sinn des Spiels zuwiderlaufen ... und durch den enormen Fluss an Spielgeld sehr schnell in den illegalen Bereich abrutschen, weil die Versuchung schlicht und ergreifend extrem groß ist. Ein Jahr später folgten die Schließung von 59.000 Accounts und die Löschung von mehr als 22 Millionen Gold, doch ihre ersten großen Schläge gegen Botter und Goldseller führte Blizzard in den Jahren 2007 bis 2010 aus: Klagen gegen die Goldseller-Organisation "In Game Dollar", die hinter dem Dienst "Peons4Hire" stand, sowie gegen "MDY Industries", die den Botting-Dienst "MDY/Glider" betrieben, zogen einstweilige Verfügungen sowie Strafen von mehreren Millionen Dollar nach sich.
Author: Philipp Sattler,Christian Schmid
Published at: 2026-02-14 14:00:00
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