Wettlauf im Iran auf der Suche nach US-Soldaten: Donald Trump steckt im Kriegslabyrinth [premium]

Wettlauf im Iran auf der Suche nach US-Soldaten: Donald Trump steckt im Kriegslabyrinth [premium]


Generalstabschef Dan Caine und Brad Cooper, der für Nahost zuständige Oberkommandeur, wiesen Präsident Donald Trump nach US-Medienberichten darauf hin, dass in einem Krieg stets etwas schieflaufen könnte – selbst in einem Krieg, der mit seinen Luftangriffen am Reißbrett geplant ist, bei dem die gegnerische Luftabwehr weitgehend ausgeschaltet und die Lufthoheit gesichert ist. Der Thriller, der sich in der Osternacht abspielte, zeigt die Gefahr von Spezialeinsätzen auf, wie sie Jimmy Carter 1980 im Zuge der Geiselnahme in der US-Botschaft und einer missglückten Rettungsaktion erlebt hat. Nach 36 Kriegstagen steht fest: Der kurze, schnelle, präzise Krieg, der dem Präsidenten – berauscht von der „Operation Midnight Hammer“ gegen den Iran im Zuge des Zwölftagekriegs im Vorjahr und der Kommandoaktion gegen Nicolás Maduro im Jänner – vorgeschwebt ist, könnte länger, härter und steiniger werden.

Author: Thomas Vieregge


Published at: 2026-04-04 17:31:56

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