Dabei hatte Bagdad gerade der Bitte Washingtons entsprochen, bis zu 7000 IS-Gefangene aus syrischen Gefängnissen aufzunehmen, die im Zuge der Kämpfe zwischen der islamistischen Regierung in Damaskus und den kurdischen Sicherheitskräften im Nordosten Syriens an der irakischen Grenze liegen und Gefahr laufen, aufgelöst zu werden. Viele schlagkräftige Partner haben die Mullahs nach der Dezimierung der Hamas im Gaza-Streifen und der libanesischen Terrororganisation Hisbollah sowie dem Sturz Assads und der Schwächung der Huthis im Jemen allerdings nicht mehr. Den aufflammenden, blutigen Bürgerkrieg zwischen Sunniten und Schiiten 2006/2007 befeuerte er aggressiv und begünstigte damit den Aufstieg von Al-Qaida und der Terrormiliz IS, die sich die Unterstützung der von Maliki bedrohten Sunniten sicherten.
Author: Birgit Svensson
Published at: 2026-02-02 11:54:52
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