„In der alten Welt, vor der UNO-Charta, wäre der Einsatz von Gewalt legitim gewesen, wenn man sich durch Drogenhandel bedroht fühlte“, sagte die US-amerikanische Direktorin des Zentrums für globale Rechtsfragen an der Yale Law School, Oona Hathaway, gegenüber dem „New Yorker“. Die auf den US-Präsidenten James Monroe (1817–1825) zurückgehende Doktrin besagt im Kern, dass sich die USA nicht in die „Sphäre“ der Europäer und diese nicht in die „Sphäre“ der USA einzumischen hätten. Russland, China und die USA sollen in dieser nach Einflussgebieten geordneten Welt das Sagen haben, wobei die USA die Hauptrolle spielen sollen“, ist dazu in der „Süddeutschen Zeitung“ („SZ“) zu lesen.
Author: ORF.at
Published at: 2026-01-05 22:34:38
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