Falls die Schilderung des Treffens zwischen Alexander dem Großen und Diogenes im Jahr 336 v. Chr. stimmt, wollte der ebenso junge wie ehrgeizige König von Mazedonien dem Philosophen, der vor ihm in seinem Fass lag, großzügig einen Wunsch gewähren. So soll der geniale Mathematiker Archimedes (ja, der, der „die Welt aus den Angeln heben“ wollte und „Heureka“ rief, neben „Panta rhei“ von Heraklit eines der bekanntesten altgriechischen O-Ton-Zitate) vor allem an seine Skizzen im Sand gedacht haben, als seine Stadt im Punischen Krieg erobert wurde. Man kann mit „Das ist ein weites Feld“ auch elegant eine Diskussion beenden, wenn man nicht weiß, dass so der Stoßseufzer von Effi Briests Vater im gleichnamigen Roman lautete.
Author: Rosa Schmidt-Vierthaler
Published at: 2026-02-21 07:10:22
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