In vielen fast dokumentarischen Szenen wird der Alltag der Dorfbewohner gezeigt, wir erfahren in kleinen Szenen viel über das Leben auf dem bhutanischen Land, die Bedürfnisse eines Schulkindes, für das das Besorgen eines Radiergummis eine tagelange Aufgabe wird, oder den großen Einfluss der Religion bzw. des Lamas für die Menschen vor Ort. Weil der Lama (Kelsang Choejay, der reale Lama von Uru, in dem der Film gedreht wurde) allerdings ein Gewehr für eine Zeremonie zu Vollmond benötigt, überlässt er es ihm als Opfergabe – das ist dem verarmten Bauern auch die angebotene Riesensumme, mit der er seine Schulden abbezahlen könnte, wert. Die verschiedenen Plotlinien geben einen Eindruck von den unterschiedlichen Erfahrungen, Lebensweisen und Haltungen der Menschen in Bhutan, die miteinander konkurrieren, zu Streit und Unbehagen führen und auch übertragbar auf andere Gesellschaften der Welt sind.
Author: Pierpaolo
Published at: 2026-03-16 17:33:39
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