So habe die Revolutionsgarde unter anderem die Räumung aller US-Militärstützpunkte rund um den Persischen Golf verlangt sowie ein neues System, das es dem Iran erlauben würde, von Schiffen für die Fahrt durch die Straße von Hormus eine Mautgebühr zu kassieren. Andererseits hat Iran in den vergangenen Wochen beobachten können, wie leicht es die gesamte Golfregion in den Krieg hineinziehen und damit die Weltwirtschaft unter massiven Druck setzen kann - der auch die USA erreicht. Anders als für die USA habe für Israel die Öffnung der Straße von Hormus keine Priorität, sagt Suzanne Maloney, Iran-Expertin vom Thinktank Brookings Institution der New York Times: Israel sei nicht so empfindlich, was die gestiegenen Preise angehe - vielmehr habe es eine Reihe strategischer Ziele und glaube, diese jetzt erreichen zu können: "Sie wollen das jetzt durchstehen und versuchen, ihren Job zu Ende zu bringen."
Author: Jörn Unsöld und Eckart Aretz, tagesschau.de
Published at: 2026-03-24 17:51:39
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