Während man der Figurendarstellung und Weltschilderung doch so etwas wie Entwicklung nachsagen darf und dem Bildgegenstand „Figur in der Welt“ eine beträchtliche Zunahme an Raffinesse, verbinden sich mit dem Thema Bauen von allem Anfang an die erstaunlichsten Visionen. Es wird von der „Schönheit der Ruine“ erzählt und von der „Schönheit des Rundbogens“, von „Architekturansichten als Souvenir“ von „toten Räumen, die der Krieg schafft“, von den „Umbaumaßnahmen in Paris“ und vom „geschäftigen Treiben in London“ – und uns ist auch nach Stunden kein Kapitel eingefallen, das in der fülligen Archistory vergessen worden wäre. Beim Abschied, zurück in der Halle des Karlsruher Hauptbahnhofs, war es uns, als sei der Aufblick in den Gewölbehimmel in Wahrheit das letzte Bild der wundersamen Ausstellung.
Author: Hans-Joachim Müller
Published at: 2026-01-17 16:27:45
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