Vor Berliner Rheinmetall-Fabrik entlädt sich Anwohner-Frust

Vor Berliner Rheinmetall-Fabrik entlädt sich Anwohner-Frust


Ab diesem Sommer werden die meisten der 350 Beschäftigten mit der Herstellung von Granaten für großkalibrige Munition betraut sein - ohne dass tatsächlich Sprengstoff vor Ort ist, wie der Eigentümer Pierburg betont, eine Tochtergesellschaft des Industriekonzerns Rheinmetall, der Teil der Rüstungsindustrie in Deutschland ist. In einer Erklärung teilt Rheinmetall der DW mit, dass die Umstellung der Fabrik auf Waffenproduktion eine Reaktion auf eine wirtschaftliche Entwicklung sei, „die von schrumpfenden Umsätzen im Automotive-Bereich geprägt ist, bei gleichzeitig enorm gestiegenem Bedarf im militärischen Bereich“. „Das ist keine Gewissensfrage, das ist eine Existenzfrage für die Kolleginnen und Kollegen.“ Die Gewerkschaft IG Metall, die viele der Beschäftigten im Pierburg-Werk vertritt, ist gespalten.

Author: Deutsche Welle


Published at: 2026-03-04 18:51:00

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