Was vor vielen Jahrzehnten als eine Art Stehbuffet für Obdachlose „mit Sandwiches, Tee und Zigaretten“ begonnen hat, ist längst ein gesetztes, festliches Essen geworden, bei dem jede und jeder, der sich allein fühlt und am Heiligen Abend Gesellschaft sucht, ohne Anmeldung ab 17 Uhr willkommen ist. „Jemand muss den 24. Dezember übernehmen und ich mache das gern, weil ich keine Kinder habe und meinen Kolleginnen und Kollegen mit Kindern ermöglichen will, an diesem Abend zu Hause zu sein“, sagt Grafeneder im Gespräch mit der „Presse am Sonntag“. Jeder nimmt was zu essen für sich und die anderen mit und wir tragen – sofern es die Hygienebestimmungen erlauben – weihnachtliche Kleidung, vor allem bei der Auswahl der Socken sind wir kreativ.“
Author: Köksal Baltaci, Erich Kocina, Mirjam Marits, Sissy Rabl
Published at: 2025-12-24 10:24:12
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