"Spanien ist Mitglied der Europäischen Union, und als solches führen wir Verhandlungen über ein Zollabkommen mit den USA nur gemeinsam oder gar nicht", sagte Merz in Bezug auf Drohungen des US-Präsidenten, Handelsbeziehungen zu dem Land wegen abweichender Haltungen zum Krieg mit dem Iran zu beenden. Statt auf die Drohungen gegen den EU-Partner einzugehen, hatte der Kanzler neben Trump lediglich gesagt, dass man versuchen werde, Spanien davon zu überzeugen, die in der Nato vereinbarten drei oder dreieinhalb Prozent Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt zu erreichen. Merz war zum dritten Mal bei Trump im Weißen Haus und ist der erste europäische Regierungschef, der den US-Präsidenten seit Beginn der Angriffe auf den Iran besucht hat.
Author: DIE ZEIT: Ausland - Simon Sales Prado
Published at: 2026-03-03 22:10:18
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