US-Comiczeichner dokumentieren ICE-Gewalt: Mit dem Stift gegen Trump und die Monster-Truppen

US-Comiczeichner dokumentieren ICE-Gewalt: Mit dem Stift gegen Trump und die Monster-Truppen


Die Idee zu „Ice Out Comics“ kam K. Woodman-Maynard, nachdem sie Mitte Januar einen Comic in der „Washington Post“ veröffentlicht hatte, der die aktuelle Lage in Minneapolis und ihre Beziehung zu der Stadt und ihren Menschen thematisierte. „Wenn ich meine Comics teile und die Comics anderer Leute über ICE sehe, wird mir klar, wie viele von uns etwas sehr Ähnliches erleben, insbesondere auf emotionaler Ebene.“ Sie habe auch von Zeichnerinnen und Zeichnern gehört, dass sie beim Erstellen der Beiträge eine Katharsis empfinden: „Indem sie die Comics teilen, öffnen sie sich der Kraft der Verbundenheit und der Unterstützung ihrer Community.“ Einige Details stechen hier besonders ins Auge und verleihen der Bildfolge hohe Symbolkraft: Der Stoffteddy, den eines der verängstigten Mädchen fest im Arm hält, die Gesichtsmaske in den Farben der US-Flagge vor dem Gesicht eines ICE-Beamten – und die Fassungslosigkeit, die Walz und andere Beobachter der Szene überkam: „Wir schrien sie an, wir weinten, wir bliesen in unsere verdammten Trillerpfeifen“, schreibt er.

Author: Lars von Törne


Published at: 2026-01-27 17:12:19

Still want to read the full version? Full article