Unterschätzt das EDA die russischen Geheimdienste? Politik und Aufsicht fordern härtere Gangart gegenüber Spionen

Unterschätzt das EDA die russischen Geheimdienste? Politik und Aufsicht fordern härtere Gangart gegenüber Spionen


Die Episode spielte sich noch vor der Vollinvasion Russlands in der Ukraine ab, doch sie steht für ein Muster: Verschiedene Botschaften beschäftigen Mitarbeiter von Geheimdiensten, die in der Schweiz Informationen sammeln. Für die SP-Sicherheitspolitikerin Franziska Roth ist aber klar: Äussert der Nachrichtendienst des Bundes Bedenken gegenüber Personen, die in der Schweiz einen diplomatischen Posten antreten sollen oder sogar schon hier sind, muss das EDA diese ernst nehmen. Trotz solchen Bedenken hält Roth die Gefahr, dass die Schweiz zu einer Basis für Spionagetätigkeit in Europa werde, für das grössere Problem: «Angesichts der Bedrohung durch Russland braucht es jetzt eine härtere Gangart.»

Author: Selina Berner (sia), Daniel Gerny (dgy)


Published at: 2026-02-04 15:00:00

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