Ukraine-Verhandlungen in Genf: Zaudern hat noch keinen Krieg beendet

Ukraine-Verhandlungen in Genf: Zaudern hat noch keinen Krieg beendet


D ass New Yorker Immobilieninvestoren effizienter sind als professionelle Di­plo­ma­t:in­nen auf internationalem Parkett, wird dieser Tage eindrücklich bewiesen: Steve Witkoff, einst Trump-Anwalt und Trump-Wahlkampfspender, verhandelt als Unterhändler des US-Präsidenten in Genf derzeit sogar zeitlich und räumlich parallel Lösungen für den russischen Überfall auf die Ukraine und das iranische Atomprogramm. Logischerweise haben sich die russischen Unterhändler in die Schützengräben zurückgezogen und verteidigen den Alaska-Deal, der ukrainische Gebietsabtretung und russische Wirtschaftskooperation mit den USA vorsieht. Die militärische Realität ist eine andere: Die Ukraine kann Russland zurückdrängen – auch in unser aller Interesse –, wenn genügend Unterstützung kommt und wenn Sanktionen gegen Russland verschärft und – siehe Starlink – konsequent umgesetzt werden.

Author: Mathias Brüggmann


Published at: 2026-02-17 18:59:00

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