Kurz vor Beginn der amerikanisch-israelischen Luftschläge am Samstagmorgen hat Moskau versucht, Washington dazu zu bringen, den Druck auf Kiew zu erhöhen: Weigere sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, seine Truppen aus den weiter von ihnen gehaltenen Teilen des Donezker Gebiets abzuziehen, werde sich Russland wahrscheinlich von den Verhandlungen zurückziehen, zitierte die amerikanische Nachrichtenagentur Bloomberg „zwei Personen, die dem Kreml nahestehen“. Zuvor sprach Dmitrij Peskow zwar von Russlands „tiefer Enttäuschung“ darüber, dass trotz „Informationen über einen substanziellen Fortschritt“ in den von Oman vermittelten Verhandlungen zwischen den USA und Iran „die Situation bis zur direkten Aggression degradiert“ sei, hob aber zugleich mit Blick auf den eigenen Krieg gegen die Ukraine hervor, dass man weiter die Vermittlungsbemühungen der USA „sehr schätzt“ und „Offenheit gegenüber diesen Verhandlungen bewahren“ werde. Amerikaner und Israelis begönnen den Krieg damit, zu versuchen, die militärische und politische Führung auszuschalten, Russland wage das nicht, sagte Solowjow und griff damit Klagen der sogenannten Z-Kriegsblogger auf, die mit Blick auf Khameneis Tod forderten, Selenskyjs Amtssitz anzugreifen, um ihn zu töten.
Author: Friedrich Schmidt
Published at: 2026-03-03 19:55:00
Still want to read the full version? Full article