Als weiteres Ziel nennen US-Unterhändler nach Medienberichten ein Ende der aggressiven iranischen Außenpolitik im Nahen Osten, bei der Teheran Milizen wie die Hisbollah im Libanon und die Houthis im Jemen mit Geld und Waffen ausstattet. Die schätzungsweise 3000 iranischen Raketen können Israel, die Golfstaaten und US-Stützpunkte im Nahen Osten treffen und sind aus Teheraner Sicht ein unverzichtbares Instrument der Abschreckung: Ohne die Möglichkeit von Vergeltungsschlägen mit Raketen wäre der Iran wehrlos gegen israelische oder amerikanische Angriffe, so das Argument in Teheran. Der saudische Verteidigungsminister Khalid bin Salman, ein Bruder von Kronprinz und Machthaber Mohammed bin Salman, sagte laut einem Bericht der Nachrichtenseite Axios bei einem Besuch in Washington, die US-Regierung gehe ein Risiko ein, wenn sie auf den Angriff verzichte.
Author: unserem Korrespondenten Thomas Seibert
Published at: 2026-02-01 15:03:37
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