Trump steckt in Iran in einem «Dilemma ersten Ranges»

Trump steckt in Iran in einem «Dilemma ersten Ranges»


Sollte Iran aber nicht in Kürze einem Abkommen zustimmen und die Strasse von Hormuz öffnen, «werden wir unseren schönen ‹Aufenthalt› in Iran mit der Zerstörung aller Elektrizitätswerke, Erdölquellen und der Kharg-Insel (und möglicherweise Entsalzungsanlagen) beenden». Gelingt es den USA aber nicht, das iranische Regime in der Strasse von Hormuz in die Schranken zu weisen, wird Teheran gestärkt und Washington geschwächt aus dem Krieg hervorgehen. Ein iranisches Regime, das die Kontrolle über die Meerenge behalte, Wegzoll verlange und über den Zugang zum Persischen Golf entscheide, könne die Golfstaaten, aber auch europäische und asiatische Verbündete der USA zu Konzessionen (etwa zur Aufhebung von Sanktionen) zwingen, schreibt Yaroslav Trofimov, der Chefkorrespondent des «Wall Street Journal», am Dienstag auf X. Iran würde sich so «von einem geschwächten Paria zur führenden Macht im Nahen Osten wandeln».

Author: Christian Weisflog (ws)


Published at: 2026-03-31 18:33:00

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