Trump-Plan: Das Schicksal der NATO scheint besiegelt. Man muss ihr keine Träne nachweinen

Trump-Plan: Das Schicksal der NATO scheint besiegelt. Man muss ihr keine Träne nachweinen


Die USA unter Donald Trump verabschieden sich von der kollektiven Bestandsgarantie, da können Johann Wadephul und Kaja Kallas jammern, wie sie wollen Von Lutz Herden Zeigt weitere Informationen zum Bild Caption Icon Die Amerikaner werden wohl weder für Deutschland noch für Estland kämpfen und sterben wollen: Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas Foto: Felix Zahn/Imago/Photothek Share Icon Headphones Icon Gift Icon Print Icon Die Operation „Iraqi Freedom“ brach genauso mit dem Völkerrecht wie das derzeit der Operation „Epic Fury“ gegen den Iran vorbehalten ist.Johann Wadephul und Kaja Kallas müssen betenWenn dieser Krieg – auf welche Art auch immer – zu Ende geht, wird man sehen, was dies für die Zukunft der NATO bedeutet. Kommt er überhaupt?Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen: Kriege und Regimwechsel von außenDer voranschreitende NATO-Zerfall wirkt wie ein kollektiver Offenbarungseid, geleistet dreieinhalb Jahrzehnte zu spät, die Kriege gegen Jugoslawien, in Afghanistan, gegen den Irak und Libyen zu spät, 10.000 gefallene NATO-Soldaten zu spät, Hunderttausende von getöteten Zivilisten zu spät, hunderttausende oder noch mehr umgekommene Ukrainer und Russen zu spät, die nie derart aneinandergeraten wären, hätte sich die NATO nicht der strategischen Obsession verschrieben, mit der Ukraine ihre Ostausdehnung zu vollenden.Dies zu wollen, lag in der Logik der sich 1990/91 selbst zuerkannten Bestandsgarantie.

Author: Lutz Herden


Published at: 2026-04-03 12:15:00

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