Studie über Diskriminierung: „Ich traue mich nicht zu sagen, dass ich Kurdin bin“

Studie über Diskriminierung: „Ich traue mich nicht zu sagen, dass ich Kurdin bin“


Dschihadisten, die nach der Flucht des Präsidenten Baschar al-Assad die Macht übernommen haben, greifen die dort lebende kurdische Bevölkerung an, und mit ihr die eigenständigen demokratischen Strukturen, die Kurden nach Jahrzehnten der Unterdrückung durch den syrischen Staat entwickelt hatten. Eine Besonderheit in der Erfahrung von Abwertung der Münchner Kurden ist der Studie zufolge, dass diese auf mehreren Ebenen stattfindet: Zum einen erleben sie ihren Aussagen nach rassistische Diskriminierung durch die in Deutschland lebende Mehrheitsgesellschaft, von der sie, zumeist aufgrund phänotypischer Merkmale oder des Namens, als „nicht-deutsch“ wahrgenommen werden. „Jetzt ist es an uns allen, die Erkenntnisse der Studie in unsere tägliche Arbeit und unser Zusammenleben einfließen zu lassen.“ Ähnlich äußerte sich am Freitag Stadträtin Nimet Gökmenoĝlu (Die Grünen): „Wir als Stadtrat sollten uns in Hinblick auf die Studie nun miteinander verbinden und uns auf den Weg machen, die bestehenden Probleme der kurdischen Gemeinschaft in München zu lösen.“

Author: Von Katharina Haase


Published at: 2026-01-26 11:56:02

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