Sprache: Mehr als 2.600 Einsendungen für Kür zum "Unwort des Jahres"

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Die vorgeschlagenen Begriffe stammten auch dieses Mal aus politischen Debatten des Jahres, wie Jury-Sprecherin Constanze Spieß von der Marburger Philipps-Universität Marburg auf Anfrage erklärte: Neben außenpolitischen Entwicklungen, etwa im Ukraine-Krieg, in den USA sowie im Gaza-Konflikt, seien auch Themen aus zahlreichen anderen Politikfeldern vertreten gewesen - von der Migrations-, Sozial- und Wirtschaftspolitik über die Innen- bis hin zur Klimapolitik. Infrage kommen Formulierungen, die aus Sicht der Jury gegen die Prinzipien der Menschenwürde oder Demokratie verstoßen, die gesellschaftliche Gruppen diskriminieren oder die euphemistisch, verschleiernd oder irreführend sind. Beim "Wort des Jahres" geht es um Begriffe, die das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in Deutschland nach Ansicht der Jury in einem Jahr sprachlich besonders bestimmt haben.

Author: STERN.de


Published at: 2026-01-10 02:00:05

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