Sprache: Mehr als 2.600 Einsendungen für Kür zum „Unwort des Jahres“

Sprache: Mehr als 2.600 Einsendungen für Kür zum „Unwort des Jahres“


Mehr als 2.600 Einsendungen sind für die sprachkritische Aktion dieses Mal eingegangen, aus denen eine Jury aus vier Sprachwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie einer Journalistin einen aus ihrer Sicht besonders kritischen Begriff auswählt. Die vorgeschlagenen Begriffe stammten auch dieses Mal aus politischen Debatten des Jahres, wie Jury-Sprecherin Constanze Spieß von der Marburger Philipps-Universität Marburg auf Anfrage erklärte: Neben außenpolitischen Entwicklungen, etwa im Ukraine-Krieg, in den USA sowie im Gaza-Konflikt, seien auch Themen aus zahlreichen anderen Politikfeldern vertreten gewesen - von der Migrations-, Sozial- und Wirtschaftspolitik über die Innen- bis hin zur Klimapolitik. Auch den ebenfalls vorgeschlagenen Ausdruck „Stadtbild“ hatte der Kanzler verwendet: Im Oktober sagte er, die Bundesregierung korrigiere frühere Versäumnisse in der Migrationspolitik und mache Fortschritte, „aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem“.

Author: Der Tagesspiegel


Published at: 2026-01-10 02:01:28

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