Auch der SPD-Europaabgeordnete René Repasi vermag als Mitglied von Parteivorstand und -präsidium keinen strategischen Vorteil darin erkennen, jetzt die SPD-Spitze auszutauschen: "Weil mit einem Personalwechsel sich ja das Grundproblem nicht ändert, dass die Partei sich in einer Regierung befindet, in der es breitest mögliche Kompromisse abzudecken gilt", sagt Repasi am Montag in Berlin. Dass laut einer Umfrage 60 Prozent der Erwachsenen die SPD für eine Partei halten, die sich vor allem um die Höhe der Transfergelder an die nicht oder zumindest nicht in Vollzeit arbeitende Bevölkerung kümmert, lässt im Willy-Brandt-Haus Alarmglocken läuten. Der Vorsitzende der Europa-SPD, Repasi, kommt in seiner Analyse des steten Abstiegs der SPD zu dem Schluss, "dass die Aneinanderreihung von Einzelmaßnahmen nicht eine in sich geschlossene Antwort auf die Herausforderungen der heutigen Zeit darstellt".
Author: Sebastian Huld
Published at: 2026-03-23 17:58:51
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