Sloweniens Norden: Grüne Saucen, Stahlkunst und Schlossberg [premium]

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Im Schloss von Radovljica mit dem Tuffstein-Stiegenhaus zieht das Imkereimuseum im ersten Stock, berühmt für die bemalten Bienenstocktaferln („Stirnbretter“), seine Gäste an, während andere in der Kirche des Heiligen Petrus ein Werk des einheimischen Architekten und Stadtplaners Ivan Vurnik (1884–1971) besichtigen, einen Seitenaltar, den seine Frau, Helena Kottler Vurnik, mit ihm gestaltete. Die aus dem alten Hüttenwerk hervorgegangene SIJ Metal Ravne beliefert heute wichtige Hightech-Branchen wie die Luft- und Raumfahrt mit ihrem Spezialstahl und betreibt ein Eisenmuseum in der Staucherei („Štauharija“). uch in der historischen Provinz Koroška liegt das urbanere Slovenj Gradec, früher Windischgrätz, 8000 Einwohner, eine der ältesten Städte des Landes, slowenisch, österreichisch und kroatisch geprägt, in einer Wanderregion mit sanften Mugeln und dem Zentralhügel mit der Stari Grad, der alten Burg aus dem 12. Jahrhundert, teilweise renoviert, einst strategischer Ausblickspunkt.

Author: Martin Amanshauser


Published at: 2026-03-19 19:12:36

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