Trotz der Witzeleien des Moderators über die Epstein-Akten, die Fehde zwischen Kendrick Lamar und Drake sowie Timothée Chalamets Verriss von Ballett und Oper zogen die Oscars in der Nacht zu Montag in den Vereinigten Staaten nur 17,9 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm. Wie man in Hollywood erzählt, hatte AMPAS in Zeiten von Razzien der Einwanderungsbehörde ICE, von Gaza, Ukraine und Irankrieg, auf politische Abstinenz gesetzt, um die Einschaltquote nicht weiter nach unten zu treiben. Ryan Cooglers Südstaaten-Horror-Vampir-Drama „Blood & Sinners“, das die Academy im Januar für 16 Oscars nominiert hatte, schien nur gegen „One Battle After Another“, Paul Thomas Andersons für 13 Trophäen nominierte Gesellschaftssatire – welche in der Nacht zu Montag in der Königsdisziplin „Best Picture“ gewann –, ins Rennen zu gehen.
Author: Christiane Heil, Los Angeles
Published at: 2026-03-18 16:57:53
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