De Wever machte jetzt Anmerkungen zu Russland, die einmal mehr völlig quer laufen zu dem, was Brüssel und Berlin zur Ukraine und zu Russland sagen – und womöglich gerade deshalb der Wahrheit näher sind: „Unter vier Augen stimmen die europäischen Staats- und Regierungschefs mit mir überein, aber niemand traut sich, es laut zu sagen: Wir müssen den Konflikt im Interesse Europas beenden, ohne gegenüber Putin naiv zu sein.“ Das Kalkül dahinter benennt Belgiens Regierungschef ganz offen, es ist die Schlussfolgerung eines umfassenden Scheiterns: „Da wir Putin nicht unter Druck setzen können, indem wir Waffen in die Ukraine schicken, und seine Wirtschaft ohne die Unterstützung der USA nicht kleinkriegen können, bleibt uns nur eine Methode: ein Abkommen zu schließen." Bis zu 151 Milliarden Dollar könnten in Putins Kriegskasse fließen In einer Studie der Kyiv School of Economics, die für Jedermann zugänglich ist auf deren Website und über die der "Spiegel" zuerst berichtete, werden drei Szenarien aufgemacht, je nach Dauer des Iran-Krieges.
Author: Ulrich Reitz
Published at: 2026-03-21 19:51:00
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