Profit vor Prophet: Wer hat in Irans Wirtschaft das Sagen? [premium]

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Das nach der Islamischen Revolution eingeführte System der Velayat-e Faqih – der Herrschaft der islamischen Gelehrten – sah die Übernahme des Vermögens der Pahlavi-Familie durch die vom Revolutionsführer geleitete religiöse Bonyad-e Mostazafan (Stiftung der Unterdrückten) vor. Im Machtkampf zwischen den Bonyads und den Pasdaran um die Vorherrschaft im Iran, den Transparency International als Nummer 153 von 181 Ländern im Korruptionsindex führt, sollen die Garden wegen ihres Schmuggels und der Sanktionsumgehung zuletzt die Nase vorn gehabt haben. Die westlichen Sanktionen hätten vor allem die Revolutionsgarden gestärkt, sagt Jalilvand: „Sie übernahmen Projekte, die internationale Unternehmen aufgegeben hatten, und profitierten davon, dass diese dem iranischen Markt dauerhaft fernblieben.“ Die verbliebenen privaten iranischen Unternehmen seien wie eingeführte Staatsbetriebe „durch die Garden zunehmend an den Rand gedrängt“ worden.

Author: unserem Mitarbeiter Mathias Brüggmann (Berlin)


Published at: 2026-03-21 14:59:19

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