Unterschrieben wurde es demnach von etwa 80 Künstlern, darunter dem Schauspieler Javier Bardem, der Künstlerin Nan Goldin und der Schauspielerin Tilda Swinton, die im vergangenen Jahr den Goldenen Ehrenbären der Berlinale erhalten hatte. „Wir glauben nicht, dass es unter den hier vertretenen Filmschaffenden jemanden gibt, dem gleichgültig wäre, was in dieser Welt geschieht.“ Es gebe niemanden, der die Rechte, das Leben oder das „immense Leid“ der Menschen in Gaza und im Westjordanland, in der Demokratischen Republik Kongo, im Sudan, in Iran, in der Ukraine, in Minneapolis und an einer erschreckend großen Zahl weiterer Orte nicht ernst nehme. So war das Filmfest zum Beispiel nach der Abschlussgala 2024 dafür kritisiert worden, dass einzelne Preisträger das Vorgehen Israels im Gazastreifen massiv kritisiert hatten, ohne den Terrorangriff der islamistischen Hamas vom Oktober 2023 zu erwähnen.
Author: Süddeutsche Zeitung
Published at: 2026-02-17 23:30:45
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