Nach der Tötung eines Studenten: Die französischen Linksradikalen zerstören sich selbst. Medien weigern sich, ihre Affinität für Gewalt zu benennen

Nach der Tötung eines Studenten: Die französischen Linksradikalen zerstören sich selbst. Medien weigern sich, ihre Affinität für Gewalt zu benennen


Der «Tages-Anzeiger» und die «Süddeutsche» räumen in identischen Berichten zumindest ein, dass die Partei von Jean-Luc Mélenchon heute bei vielen Franzosen als grössere Gefahr gelte als das rechtsradikale Rassemblement national von Marine Le Pen. Selbst wenn sich herausstellen sollte, dass die Jeune Garde nicht direkt am Tod von Quentin Deranque beteiligt gewesen sein sollte, bestätigen solche Beschreibungen von LFI und deren Star Rima Hassan genau das Opfernarrativ, das die Linkspopulisten nun zu etablieren versuchen. Die Folgen dieser Allianz spüren besonders Juden, die in Frankreich von Gewalt und Terror bedroht sind, aber auch kritische Journalisten und Muslime, die Islamisten bekämpfen.

Author: Lucien Scherrer (lsc)


Published at: 2026-02-21 04:30:00

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