München-Maler als Chronist des Wandels: „Was mich anfangs überrascht hat, ist verloren gegangen“

München-Maler als Chronist des Wandels: „Was mich anfangs überrascht hat, ist verloren gegangen“


Der war früh in den Krieg gezogen und dort gefallen, hatte aber seine Skizzenbücher nach Hause geschickt, in denen er die Landschaft in Russland in Aquarellen festgehalten hatte. Er habe noch ein altes Schulheft aus der dritten Klasse, erzählt er, in dem er schon kleine Bilder an den Rand gemalt hatte: die Elbe etwa oder ein Leuchtturm, den die Klasse bei einem Ausflug besucht hatte. Und die Atmosphäre habe es ihm ebenfalls angetan: Die sei ganz besonders, „an einem warmen Sommertag die herrlich kühle Luft dort unter den hohen Bäumen, das Rauschen des Wassers, die lockere Stimmung“.

Author: Von Anna-Maria Salmen


Published at: 2026-01-21 12:40:09

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