Merz in Peking: Im Zeichen des Feuerpferdes

Merz in Peking: Im Zeichen des Feuerpferdes


Merz, der nicht erst in jüngerer, sondern auch schon in fernerer Vergangenheit scharfe Worte zur „Großmachtpolitik“ und den „imperialen Zielen“ der zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Erde etwa beim Ausbau des Seidenstraßenprojekts gefunden hat, ist nach eigenem Bekunden „gern“ zum Antrittsbesuch nach China ge­kommen. Als kleines Gastgeschenk bringt Merz die Nachricht mit, dass er mit dem Ministerpräsidenten Li Qiang besprochen habe, die deutsch-chine­si­schen Regierungskonsultationen wiederaufzunehmen, die durch den Regierungswechsel in Berlin und die Pandemie unterbrochen worden seien. Gleich nachdem er beim ersten Gespräch mit Li Qiang sein Interesse an der Vertiefung der Beziehungen Deutschlands zu China betont hat, sagt Merz: „Sie wissen, dass wir auch Europäer sind.“ Alle währungs- und alle handelspolitischen Fragen könne und wolle man nur gemeinsam vertreten.

Author: Eckart Lohse, Jochen Stahnke


Published at: 2026-02-25 17:33:46

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