Sie ist die kleine Schwester des Nationalismus, und der wiederum ist der Nährboden des Kriegs.« So sieht’s nämlich aus: Die Staaten der EU »steuern in Frieden, der andere in Krieg«, weshalb Europa »auch mal feiern« darf. Weniger hymnisch, eher nüchtern, schreibt die Welt zur Schaffung der Freihandelszone: »Inzwischen ist Südamerika für die Europäer zu einem kleinen Rettungsanker in einer stürmischen geopolitischen See geworden, der auch die letzten Zweifler in Paris überzeugte, dass es vielleicht doch besser ist, paneuropäische über nationale Interessen zu stellen.« Zwieschlächtig könnte die Sache indessen für die Ökonomie Argentiniens ausgehen, wie die dortige linke Zeitung Pagina 12 berichtet: »Die wichtigsten Unternehmerverbände des Landes bekundeten ihre politische Unterstützung für das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und dem Mercosur.« Doch »gleichzeitig, wenn auch weit unterhalb des Medienradars, bleiben kleine und mittlere Industriebetriebe skeptisch«.
Published at: 2026-01-19 18:38:04
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