Überschrift: »Trump wird verärgert sein, wenn der Dominostein Kuba nicht fällt.« Das Kappen der venezolanischen Ölzufuhr werde zwar »verheerende« Folgen haben, und eine verschärfte Wirtschaftskrise könne zwar soziale Unruhen und regierungsfeindliche Demonstrationen auslösen: »Doch ohne eine organisierte Opposition, die die Unzufriedenheit in eine nachhaltige politische Bewegung kanalisiert, können die Sicherheitskräfte vereinzelte Ausbrüche eindämmen. ›Das sind zähe Leute‹, sagte er in den letzten Tagen wiederholt und räumte sogar ein, dass Kuba frühere Zusammenbruchsprognosen widerlegt habe.« Angesichts der »Donroe-Doktrin« müssten die USA zudem »offenbar die zentrale Lehre des Kolonialismus neu lernen: Kein Volk lässt sich von Fremden vorschreiben, wie es seine Angelegenheiten zu regeln hat. Ihr freier Korrespondent Tobias Käufer schreibt: »Der ideologische Riese ist volkswirtschaftlich ein Zwerg, der seine Bevölkerung nicht mehr versorgen kann.« Er hat José Daniel Ferrer, »international bekanntester Dissident Kubas«, in Miami am Telefon erreicht.
Published at: 2026-01-13 18:35:09
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