Letztlich hätten auch Wut und Rachsucht gegen Präsident Trump und den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu die Entscheidung für Mojtaba Chamenei beeinflusst. Sie präsentierten der Versammlung ein mutmaßliches Testament des verstorbenen Ayatollahs, in dem dieser einer Erbfolge innerhalb der eigenen Familie ausdrücklich widersprochen haben soll – eine dynastische Nachfolge verstoße gegen den Geist der Islamischen Revolution von 1979. Der frühere Geheimdienstchef der Garden, Hossein Taeb, soll alle 88 Mitglieder persönlich kontaktiert und die Wahl Chameneis als moralische und religiöse Pflicht bezeichnet haben.
Author: Der Tagesspiegel
Published at: 2026-03-16 18:31:26
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