Literarisches Begleitprogramm: Wofür Schriftsteller bei der Münchner Sicherheitskonferenz kämpfen

Literarisches Begleitprogramm: Wofür Schriftsteller bei der Münchner Sicherheitskonferenz kämpfen


„Dichtung als Gesang in einem brennenden Haus“: Diese Zeile des ukrainischen Schriftstellers Serhij Zhadan , die in seinem vor zwei Jahren veröffentlichten Band „Chronik des eigenen Atems“ steht, bringt es auf den Punkt: Das Haus brennt, im übertragenen wie wörtlichen Sinne, in der Ukraine und andernorts auf der Welt. Und wenn einer der Literaturhaus-Abende am 14. Februar „Sicherheit in einer apokalyptischen Welt“ überschrieben ist (die Teilnehmer stehen hier noch nicht fest), dann macht auch das klar: Die Lage ist brenzlig. „How to Make Democracies Great again“ – unter diesem Motto steht die Abschlussmatinee mit dem aktuellen Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels: Der Osteuropa-Experte Karl Schlögel tritt dann im Literaturhaus auf (und wird dort am 24. Februar übrigens nochmals zu erleben sein, im Gespräch mit dem Historiker Martin Schulze Wessel über dessen Buch „Ukraine – die übersehene Nation“).

Author: Von Antje Weber, München


Published at: 2026-01-20 14:57:14

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