Kurdische Journalistin über Syrien nach Assad: „Solange wir existieren, existiert Rojava“

Kurdische Journalistin über Syrien nach Assad: „Solange wir existieren, existiert Rojava“


Unter der aktuellen Übergangsregierung von Ahmed al-Scharaa war die Region nun im Januar durch die syrischen Streitkräfte unter Beschuss, es kam erneut zu massiven Bedrohungen und Vertreibungen der kurdischen Bevölkerung.Seit Ende Januar soll nun ein Abkommen mit der syrischen Übergangsregierung für eine stückweise Integration der Selbstverwaltung in das syrische Staatengebilde sorgen. Welchen Lebensumständen und Erfahrungen waren Sie und Ihre Familie unter der Herrschaft von Bashar al-Assad ausgesetzt?Als kurdische Familie in Aleppo, einer Stadt, in der die Mehrheit der Bevölkerung arabisch war, waren wir damals jeden Tag in Lebensgefahr, also wurde das Überleben zu meinem größten Traum. Aleppo liegt im Norden Syriens, außerhalb der Region Rojava.Ja, erst nach meinem Wirtschaftsstudium bin ich dann in die Stadt Amuda gezogen, die im Gouvernement Al-Hasaka liegt – in der Region Rojava.Mit Beginn des Bürgerkriegs 2011 in Syrien wurde 2014 im Nordosten dann die kurdisch selbstverwaltete Region Rojava ausgerufen.

Author: Lina Eikelmann


Published at: 2026-03-04 17:30:00

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