Kuba | Kuba unter Druck: Die USA wollen den Karibikstaat in den Energienotstand treiben

Kuba | Kuba unter Druck: Die USA wollen den Karibikstaat in den Energienotstand treiben


Dazu zählte bisher Mexiko, das am 27. Januar seine Lieferungen an Havanna eingestellt, aber zugleich seine Absicht bekräftigt hat, trotzdem weiter zu helfen, wofür es einen breiten gesellschaftlichen Konsens gibt.Spätestens in dieser Woche werde ein Schiff einen mexikanischen Hafen Richtung Havanna verlassen, so Präsidentin Claudia Sheinbaum – offen war bis zuletzt, ob mit Treibstoff oder ohne.Wird der Sohn von Raúl Castro zum US-Vermittler?Parallel dazu zeichnen sich direkte Gespräche zwischen Havanna und Washington ab, bei denen für die autoritäre politische Führung in Havanna klar zu sein scheint, dass vieles nicht verhandelbar ist. „Sie haben wenig mehr als Durchhalteparolen zu bieten, es gibt kein Konzept, keine Strategie, stattdessen ein Sich-Klammern an die Macht“, findet López, die mit anderen Intellektuellen CubaxCuba aufgebaut hat – ein Online-Portal für eine kritische gesellschaftliche Debatte.Diese Website ist ähnlich bekannt wie „La Joven Cuba“, ein Blog im Umfeld der Universität von Matanzas, in der López jahrelang für die Koordination zuständig war. Das musste die kritische, marxistisch-leninistisch geschulte Historikerin aufgeben, weil ihr der von Staat und Polizei ausgehende Druck keine Wahl ließ.Die Zivilgesellschaft wacht auf – und die Regierung antwortet mit ProzessenDen gibt es weiterhin, denn gegen Alina Barbara López und ihre Kollegin Jenny Pantoja, die sich für das Recht auf Demonstrationen in Kuba aussprechen und für die Freilassung politischer Gefangener engagieren, wird ein Prozess angestrengt.

Author: Knut Henkel


Published at: 2026-02-15 03:00:00

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