Seit der Machtübernahme durch den Islamisten Ahmed Al-Scharaa als Übergangspräsident sei die Zahl von IS-Kämpfern im Nachbarland von 2.000 auf fast 10.000 angestiegen, erklärte der Leiter des irakischen Geheimdienstes, Hamid Al-Schatri, am Montag gegenüber der Washington Post. »Wenn sie IS-Söldner in den Irak verlegen, bedeutet dies, dass sie einen Plan gegen den Iran haben«, warnte Aldar Xelîl, Leitungsmitglied der in Rojava führenden kurdisch-sozialistischen Partei der demokratischen Einheit (PYD), am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur ANF. Ziel sei es, mit Hilfe der IS-Kräfte im Irak Chaos zu stiften und so eine der Fronten, die der Iran zu seiner Selbstverteidigung errichtet hat, zu schwächen.
Author: Nick Brauns
Published at: 2026-01-27 18:55:45
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