Krieg in der Ukraine: Angriff auf Putins Residenz: Russland zeigt vermeintliche Beweise

Krieg in der Ukraine: Angriff auf Putins Residenz: Russland zeigt vermeintliche Beweise


Die ISW-Analysten haben nach eigenen Angaben weder solche Aufnahmen noch Berichte über ukrainische Angriffe in der Nähe von Putins Residenz gefunden, die die russische Behauptung stützen würden.Überdies weist das ISW darauf hin, dass die Behauptung des russischen Außenministers Sergej Lawrow, Russlands Flugabwehr habe über dem Bezirk Nowgorod 91 ukrainische Drohnen abgeschossen, den Angaben des russischen Verteidigungsministeriums widerspricht. Der Vorfall sei „vermutlich eine Fälschung des Kreml“, schreibt Sota und berichtet, dass die Bewohner von Waldai – um die dortige Putin-Residenz geht es – in der Nacht keine russischen Luftabwehrsysteme gehört hätten, obwohl diese hätten aktiv sein müssen, um bis zu 91 ukrainische Drohnen abzuschießen.Im Sota-Bericht heißt es, dass Drohnen, die von der Nordgrenze der Ukraine aus gestartet würden, den stark geschützten russischen Luftraum überqueren müssten – einschließlich Anlagen der strategischen Raketentruppen, Luftabwehrverbände, Militärluftfahrt und anderer Einrichtungen, die unter starkem Luftschutz stehen oder selbst als russischer Luftschutzschirm fungieren. Deshalb kommt Sota zu dem Ergebnis, dass die Ukraine die Putin-Residenz nur durch ein „Wunder“ oder durch vorsätzliche militärische Nachlässigkeit Russlands hätte angreifen können.In diesem Zusammenhang weist das ISW noch auf einen anderen Medienbericht hin: Der russische Dienst von Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL) meldete im August 2025, dass Russland die Anzahl der Luftverteidigungssysteme zum Schutz von Waldai zwischen 2022 und August 2025 von zwei auf zwölf erhöht habe.

Author: Alle Entwicklungen im Liveblog


Published at: 2025-12-31 08:15:00

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