Damals entsandte eine konservative Regierung spanische Truppen an der Seite der USA – wenig später erschütterte der blutige Anschlag von al-Kaida auf den Madrider Hauptbahnhof Atocha das Land. Wie schon im Ukraine-Krieg profitiert das Land auch jetzt davon, den Hauptteil der Schutzlast den Partnern überlassen zu können, die unmittelbarer betroffen sind. Denn der Regierungschef ist überzeugt: «Aus Angst vor Vergeltung darf man sich nicht an etwas mitschuldig machen, was der Welt schadet und unseren Werten und Interessen widerspricht.» Das klingt heroisch – und ist politisch risikolos, für ihn wie für Spanien.
Author: Julia Monn (jum)
Published at: 2026-03-04 17:00:00
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