Iran: Wer zur Mäßigung aufruft, hat nichts verstanden [premium]

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Wem angesichts der Ausschaltung einiger der einflussreichsten Antisemiten und der radikalen Dezimierung der militärischen Macht jenes Regimes, das die zentrale Bedrohung für den Staat der Holocaustüberlebenden und ihrer Nachkommen darstellt, nur Aufrufe zur Mäßigung einfallen, der hat entweder nicht verstanden, worum es bei der Bekämpfung des globalen Antisemitismus geht, oder meint diese nicht ernst. Statt Einwände gegen das israelische oder auch US-amerikanische Vorgehen zu formulieren und einem Völkerrechtsfetischismus zu huldigen, der ein brutales System schützt und seine Opfer im Stich lässt, wäre in den europäischen Hauptstädten Selbstkritik angebracht: ein Eingestehen der Komplizenschaft mit dem Terrorregime in Teheran und eine Reflexion des Scheiterns der eigenen Politik, die durch eine aktive Unterstützung jener aktiven Antisemitismuskritik ersetzt werden sollte, als welche das derzeitige israelische und US-amerikanische Vorgehen verstanden werden muss. Um einen kleinen Beitrag zu leisten, stünden auch in Österreich neben der expliziten Unterstützung des israelischen und US-Vorgehens konkrete Schritte an, die schon längst hätten erfolgen müssen: Das Mindeste wäre die sofortige Schließung sowohl der sich „Botschaft“ nennenden Terrorzentrale des iranischen Regimes in Wien als auch des Islamischen Zentrums Imam Ali in Floridsdorf, bei dem es sich um keine gewöhnliche Moschee, sondern um eine Propagandazentrale für die antisemitische und misogyne Massenmörder-Ideologie der islamischen Diktatur im Iran handelt.

Author: Stephan Grigat


Published at: 2026-03-02 19:09:34

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