Bei den aktuellen Protesten hatte Trump selbst seine Hilfe in Aussicht gestellt und damit jenem Worst-Case-Szenario das Wort geredet, auf das sich der iranische Sicherheitsapparat seit Jahrzehnten vorbereitet: eine gleichzeitige Bedrohung von innen und außen. Während des Zwölftagekriegs mit Israel im Juni 2025 soll er in seinem Bunker so vor den eigenen Leuten abgeschirmt worden sein, dass er im entscheidenden Moment, als es um die Waffenstillstandsverhandlungen ging, kaum zu erreichen gewesen sei. Vor einem Jahr, als Khamenei seinen Unterhändlern die Erlaubnis für Atomverhandlungen gab, sagte er: „Wenn man die andere Seite kennt, kann man einen Deal machen, wenn man weiß, was zu tun ist.“ Diesmal hat er kein Wort zu den Verhandlungen verloren, aber man kann davon ausgehen, dass er sie autorisiert hat.
Author: Friederike Böge
Published at: 2026-02-07 15:27:40
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