Aus der iranischen Perspektive betrachtet, liegt die Antwort allerdings auf der Hand: Eine Kapitulation kommt für Teheran nicht infrage, das Regime ist überzeugt, dass es den erwarteten US-Angriff sofort und mit größtmöglicher militärischer Wucht beantworten und Trump politisch und wirtschaftlich wehtun muss. Tanker transportieren ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls und Flüssiggases durch die Straße von Hormuz – sollte der Iran die Meerenge sperren, würde das die Energiepreise nach oben treiben und der Weltwirtschaft schaden. Aus Teheraner Sicht sei der Druck der USA ein Beweis für die „strukturelle Feindseligkeit“ des Westens und stärke den Widerstandsgeist der Islamischen Republik, kommentierte der INSS-Experte Danny Citrinowicz auf X.
Author: unserem Korrespondenten Thomas Seibert (Istanbul)
Published at: 2026-02-22 16:26:26
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