Die Anrufe seien »der Höhepunkt monatelanger Lobbyarbeit des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu hinter den Kulissen«, kommentierte die Agentur und wies auf die bekannte, gut dokumentierte Tatsache hin, dass Israel »seit Jahrzehnten enge sicherheitstechnische, militärische und nachrichtendienstliche Verbindungen zu den Kurden in Syrien, im Irak und im Iran« habe. Logisch zu erschließender Hintergrund der Gespräche, über deren Inhalt offiziell nichts bekanntgegeben wurde: Jeder Versuch, in größerem Stil aufständische und militärische Aktivitäten der iranischen Kurden in Gang zu bringen und zu unterstützen, bedürfte der Kooperation mit den im Nordirak lebenden Kurden für den Nachschubtransport und für die Benutzung ihrer Autonomieregion als Ausgangsbasis von Offensivoperationen und Rückzugsgebiet. Aufschlussreich könnte die Tatsache sein, dass sich am 22. Februar, sechs Tage vor Beginn der israelisch-US-amerikanischen Aggression, fünf Parteien und Organisationen iranischer Kurden zu einer Allianz zusammengeschlossen haben, die vorrangig für den Sturz des »Regimes«, das Ende der Islamischen Republik und die »Verwirklichung des Rechts des kurdischen Volkes auf Selbstbestimmung« kämpfen will.
Published at: 2026-03-04 23:00:00
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