„Politico“: „‘Der Führungsanspruch der Vereinigten Staaten jedenfalls ist angefochten, vielleicht schon verspielt‘, sagte Merz während seiner Eröffnungsrede auf der Münchner Sicherheitskonferenz, in der er die bislang schonungsloseste Einschätzung aus Berlin über eine Welt auslegte, die zunehmend durch die Rivalität von Weltmächten bestimmt wird.“ [...] Der Chef der größten Volkswirtschaft Europas hat es vor seinen Amtskollegen in München ganz klar formuliert: Eine Annäherung an die USA unter Donald Trump darf nicht auf Kosten der Grundwerte gehen, die jenseits des Atlantiks mittlerweile bedroht sind, wie beispielsweise die Rechtsstaatlichkeit und Freiheitsrechte.“ „Guardian“: „In seiner Rede, die darauf ausgerichtet war, einen entschlossenen und zugleich versöhnlichen Ton hinsichtlich der Zukunft der transatlantischen Partnerschaft an den Tag zu legen, argumentierte Merz, dass die alte Ordnung zwar am Ende sei, im neuen Zeitalter der Supermächte aber selbst die USA an die Grenzen ihrer Möglichkeiten stießen, wenn sie allein handelten.
Author: STERN.de
Published at: 2026-02-14 08:15:00
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