In Zürich eskaliert eine WEF-Demonstration – und ein kurdischer Block steht an vorderster Front. Die Teilnehmer halten dies für legitim

In Zürich eskaliert eine WEF-Demonstration – und ein kurdischer Block steht an vorderster Front. Die Teilnehmer halten dies für legitim


Im Internet macht ein Video von Männern die Runde, die in der syrischen Stadt Tabka mit Hämmern auf die Statue einer kurdischen Kämpferin eindreschen, auf ein Symbol für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Während die breite Öffentlichkeit mit dem Besuch von US-Präsident Donald Trump in Davos und mit Grönland absorbiert ist, beherrscht in linksaktivistischen Kreisen etwas anderes die Agenda: die verheerende Niederlage der kurdischen Milizen in Syrien, die nach einem Blitzkrieg der Regierungstruppen am Montag faktisch kapitulieren mussten. Auch die Wahl der Mittel – Teilnahme an einer unbewilligten Demonstration, Auseinandersetzung mit der Polizei – könne in einer solchen Situation kein Thema sein: «Wenn das eigene Volk existenziell in Gefahr ist, geht man auf die Strasse, Tag und Nacht.

Author: Marius Huber (hub)


Published at: 2026-01-20 18:07:39

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