Bereits jetzt würden Regierungen vor der großen Aufgabe stehen, Staatsfinanzen im Griff halten zu müssen – zugleich aber die „Energiewende zu unterstützen, den Sozialstaat nicht komplett an die Wand zu fahren und die hohen Sicherheitsausgaben zu bedienen. Oder, die Variante, die Bonin bevorzuge, die Zusatzeinnahmen, die der Staat durch den höheren Benzinpreis gewinne, gezielt an jene verteilen, die Unterstützung benötigen würden – etwa Unternehmen und sozial Bedürftige. Die „am einfachsten zu greifenden Früchte“ seien schon „abgegriffen“, so Bonin: „Jetzt nimmt man die etwas schwereren, da wird es eben auch ein paar Einschnitte in alle möglichen Förderungen geben.“ Nun müsse sich die Regierung die „großen Posten“ im Budget ansehen, etwa die „ganzen Themen im Bereich Föderalismus“ oder im Bereich Gesundheit.
Author: ORF.at
Published at: 2026-03-15 14:01:16
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