Historiker zu Irankrieg: Hat Trump überhaupt eine Strategie?

Historiker zu Irankrieg: Hat Trump überhaupt eine Strategie?


Die Entführung Nicolás Maduros hatte man gerade noch mit einem Verweis darauf einordnen können, dass auch die Monroe-Doktrin, die Bibel amerikanischer Isolationisten, die unbedingte Kontrolle der westlichen Hemisphäre vorsehe. Ferguson verweist auf Venezuela, wo die Struktur des chavistischen Regimes durch die Entführung Maduros nicht angetastet worden sei: „Die Anpassung war, dass die neue Präsidentin Delcy Rodríguez nun gegenüber Washington rechenschaftspflichtig sein würde, nicht gegenüber Havanna oder Peking.“ Folgte Trumps Eingreifen in Venezuela und Iran wirklich rationalem Kalkül – oder nicht doch dem Wunsch, etwas „Großes“ zu unternehmen und als Feldherr in die Geschichtsbücher einzugehen, nachdem die Welt ihn als Friedensmacher nach eigener Ansicht nicht wollte?

Author: Jannis Koltermann


Published at: 2026-03-03 18:43:57

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