Heimische Betriebe im Schatten des Krieges

Heimische Betriebe im Schatten des Krieges


Doch seit Beginn der massiven Angriffe Russlands vor zwei bis drei Monaten steht das Geschäft still, sagt Stix, wobei die Beschäftigten „teilweise gar nicht nachhause gehen, die bleiben in der Firma, denn in der Firma können sie durch die Notstromaggregate, teilweise durch Öfen die Energie aufrechterhalten“ und sich damit wärmen. Die Stimmung in der Ukraine ist laut Stix gespalten, einerseits will man nicht aufgeben, andererseits sei eine Kriegsmüdigkeit zu spüren: „Sie wollen einfach, dass der Krieg vorbei ist, das merkt man, es ist natürlich eine gewisse Frustration da, aber an sich gibt es eine volle Aufbruchstimmung und es freuen sich alle, wenn es vorbei ist, dass sie wieder Gas Geben können.“ Doch ein Rückzug kommt für die Unternehmer nicht in Frage, auch weil die Chancen nach Ende des Krieges, das eines Tages kommen wird, umso größer seien – so wie in Österreich nach Ende des Zweiten Weltkrieges, sagt Wareka: „Und die Leute werden es dann auch schätzen, dass wir in schwierigen Zeiten nicht unsere Maschinen gepackt haben und weggegangen, sondern geblieben sind.“

Author: ORF.at


Published at: 2026-02-24 18:28:41

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