Mit einem neuen Konzept will die Hamburger CDU den Zivil- und Katastrophenschutz deutlich ausbauen – mit einer zentralen Warnarchitektur, einer Schutzraumstrategie für Neubauten sowie die systematische Erfassung möglicher Zufluchtsorte wie Tunnel oder Tiefgaragen. Innenexperte Dennis Gladiator fordert zudem mehr Übung und klare Führung im Ernstfall: „Wir brauchen regelmäßige und realistische Krisenübungen, bei denen Polizei, Feuerwehr, Bezirke, Hilfsorganisationen und Betreiber kritischer Infrastruktur gemeinsam trainieren.“ Vorgesehen ist dafür unter anderem eine „Taskforce Zivilschutz“ sowie Notfallpläne und Ausweichstrukturen, damit die Verwaltung auch bei Stromausfällen oder IT-Störungen arbeitsfähig bleibt. Hamburg gelte „bundesweit als Vorzeigebeispiel“; zugleich habe der Senat auf neue Risiken reagiert – etwa mit einer neuen Abteilung „Krisenbewältigung und Bevölkerungsschutz“ (29 zusätzliche Planstellen), einem modernen Lage- und Führungsunterstützungssystem sowie einem „gehärteten Katastrophenschutznetz“ mit Notstromversorgung.
Author: WELT
Published at: 2026-02-16 14:08:54
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